Основы немецкого языка
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Gerechte Tauschgeschäfte

1. In Deutschland gibd es sogenannte ?Dritte Welt Laden?. Solche Läden gibd es überall, oft bei den Freizeiteinrichtungen, Frauenclubs etc. Ganz kleine und gröβere, bieten diese Läden Waren aus Afrika, Lateinamerika und Asien. Die Verkäuferin, Renate Neumann, erzählt von ihrem Laden:
2. ?Der Name solcher Läden stammt noch aus der Zeit, als man die reichen Länder in Europa und Nordamerika als ?erste Welt?, die sozialistischen Länder als ?zweite Welt? und die armen Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika als ?dritte Welt? bezeichnete. Heute gefällt uns der Name nicht mehr, denn arme Menschen gibt es doch in allen Teilen der Welt. Besser ware es, wenn der Laden ?Eine Welt Laden? order einfach ?Weltladen? heiβen würde. Aber der Name ?Dritte Welt Laden? bleibt noch.
3. Wie unterscheiden sich unsere Läden von den anderen? Die Leute in den armen Ländern wissen oft nicht, wieviel ihre Sachen in Europa oder Nordamerika wert sind, wieviel sie kosten können. Deshalb verkaufen sie ihre Produkte an Händler oft nur für wenig Geld. Die Händler verkaufen die Ware dann an kaufhäuser und Supermärkte, aber zu einem viel höheren Preis. Die Händler machen groβe Gewinne und bereichern sich und die Leute in den armen Ländern bleiben arm. Wir kaufen die Sachen möglichst direct bei den Leuten in Afrika, Amerika oder Asien ein. Wir zahlen auch schon im voraus, wenn wir etwas bestellen, damit die Leute Geld haben, wenn sie die Produkte herstellen.
4. Von den Preisen, die hier im Laden bezahlt werden, bekommen die Hersteller ungefähr ein Drittel. Dieses Päckchen Tee, zum Beispiel, für 7,50 DM bringt denen, die den Tee angebaut und gepflückt haben, also ungefähr 2,50 DM. Das ist für den Hersteller sehr gut. So stellen wir uns den gerechten Handel zwischen armen und reichen Ländern vor.
5. Wir haben verschiedene Sachen im Angebot und unsere Besucher kaufen auch verschiedene Sachen. Kunsthandwerk wird bei uns am meisten gekauft: Figuren aus Holz, gewebte Decken und Taschen oder auch Schmuck. Die Kinder kaufen kleine Portemonnaies oder Täschchen oder auch Schmuck. Die Sachen kommen aus verschiedenen Ländern: aus Tansania, Kenia, aber auch aus Brasilien, Peru oder Indien und Nepal. Sie sehen alle sehr schön aus: bunt und lustig. Ich freue mich, daβ ich solche schönen Dinge verkaufe.
6. Unsere Besucher freuen sich auch, schöne Sachen aus exotischen fernen Ländern zu sehen und in die Hand zu nehmen. Manchmal kommen sehr viele Leute zu uns. In der Zeit vor Weihnachten kommen täglich fast 2.000 Menschen. Aber normalerweise sind es zwischen 100 und 200 Leute am Tag. Manche wollen aber nur gucken und kaufen nicht. Ich verstehe das: bei uns ist es wie im Museum, es macht Spaβ einnfach die Sachen anzusehen. Unser Laden ist wie alle andere Geschäfte geöffnet: wochentags von 11.00 bis 18.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr.?
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